Eine Frage an alle Tangotänzerinnen: Was erwartet Ihr von einem guten Tänzer?

Eine Frage an alle Tangotänzerinnen: Was erwartet Ihr von einem guten Tänzer?

UNd was erwartest Du von einem guten Tangotänzer?

Und was erwartest Du von einem guten Tangotänzer?

Wenn ich mit Tangotänzerinnen spreche, habe ich oft den Eindruck, dass deren Erwartungen an ihre Tanzpartner ganz andere sind, als diese glauben.

Deshalb heute die Frage an alle Tangotänzerinnen:

Was erwartet Ihr Euch von einem guten Tangotänzer?

Was sollte ein Tangotänzer tun, oder nicht tun, damit Ihr Euch beim Tanzen wohlfühlt?

Welche Tangotänzer sind für Euch die Besten?

Ich bin schon gespannt auf Eure Antworten, und vielleicht sind es andere Männer auch…

 

Schreibt einfach in das Kommentarfeld Eure Meinung dazu.

Tangoschuhe im Tangolazarett

Tangoschuhe im Tangolazarett

Eines der wichtigsten Themen bei Tangotänzern: Tangoschuhe

Eines der wichtigsten Themen bei Tangotänzern: Tangoschuhe

Wie Ihr alle wisst, sind Tangoschuhe immer wieder ein wichtiges Gesprächsthema unter Tangotänzern und vor allem unter Tangotänzerinnen.

Ich hoffe nicht, dass der Name von Elke Koeppings Blog „Tangolazarett“ auf diverse Unfälle mit Tangoschuhen anspielt, aber im Lazarett findet Ihr einen interessanten Bericht darüber wie Tangoschuhe in Buenos Aires in aufwändiger Handarbeit gemacht werden.

 

Eine kleine Übung für die volle Tanzfläche

Ich weiß, manchmal ist es schwer ruhig zu bleiben, wenn Gedränge auf der Tanzfläche herrscht. Immer steht irgendjemand im Weg, behindert Euren Tanzfluß, drängelt von hinten…

Klar, dass Du nicht zu diesen Rüpeln, Dränglern,  Anfängern, Figuenfuzzis etc. gehörst. Oder?

Wenn Du nämlich öfters mal mit der restlichen Belegschaft der Tanzfläche Stress hast, solltest Du Dich fragen, ob das nicht auch ein bißchen an Dir liegt.

Wenn das Tangotanzen nicht mehr schön und entspannt ist sondern in Stress ausartet, denk daran, dass auch Du Teil der „Ronda“ auf der Tanzfläche bist. Auch Du trägst dazu bei, dass alle schön tanzen können.

Falls es Dir schwer fällt, probiers einfach mal mit dieser Übung. Meistens hilft es nämlich, wenn Du mit gutem Beispiel vorangehst.

Für die nächsten 4 Milongas und die nächsten 4 Übungsabende (falls Du zu solchen gehst) überholst Du auf der Tanzfläche NIEMANDEN, nicht mal den nervigen Pistenpoller, der Dich IMMER blockiert.
Stattdessen nutzt Du jeden Trick aus Deinem Repertoire, um HINTER den Tänzern vor Dir für Dich und Deine Partnerin einfach, stressfrei und nett zu tanzen, bis sie weitergehen (auch wenn es Dir eigentlich viel zu lang dauert :-).

Der „Rüpel, Drängler,  Anfänger, Figuenfuzzi“ etc. vor Dir ist es nämlich überhaupt nicht wiert, soviel Aufmerksamkeit.von Dir zu bekommen.

Wichtig ist, vielmehr die Dame mit der Du gerade tanzt, ihr sollte der größte Teil deiner Aufmerksamkeit gelten.

Reg Dich nicht über die anderen Tänzer auf, sondern kümmer Dich darum, dass Deine Dame sich wohlfühlt und auf der Tanzfläche sicher ist.

Sobald Du das eine Zeitlang so gemacht hast, wirst Du sehen, dass Dein Tanz sich verändert, dass Du weniger „arbeitest“ und stressfreier tanzt.

Und Du wirst erleben, dass die Damen dass ziemlich gut finden:-)

Der Elefant im Tangoporzellanladen

Der Elefant im Tangoporzellanladen

Vor einiger Zeit hatten wir in einem der Tangokurse in La Rogaia eine Dame, die offensichtlich sehr schüchtern war und sich bei den abendlichen Practicas nur nach langem Zögern auffordern ließ.

Gleich zu Beginn des ersten Tanzes sagte sie mir dann, dass sie noch wenig Tanzerfahrung habe und überhaupt nicht gut Tango tanzen könne.

Ehrlich gesagt war ich darüber etwas erstaunt. Immerhin handelte es sich um einen Mittelstufenkurs…

Aber nachdem wir schließlich doch auf der Tanzfläche waren, stellte ich bereits nach  den ersten Schritten fest, das diese Dame keineswegs schlecht, sondern im Gegenteil sehr schön tanzte.

Nun ist es ja nicht so selten, dass Tangotänzerinnen ihre tänzerischen Fähigkeiten unterbewerten.  Aber in diesem Fall war die Diskrepanz schon auffallend.

Was war passiert, dass sich eine gute Tänzerin, sehr nett und gutaussehend, außer mit dem eigenen Partner nicht auf die Tanzfläche wagte?

Schließlich erzählte sie mir, dass ihr ein Tänzer in ihrer heimischen Milonga gesagt habe, sie sei ein Trampel und bewege sich wie ein Elefant.

Ich weiß nicht, wie Ihr darüber denkt, aber ich finde das eine absolute Unverschämtheit.

Ganz egal, wie gut eine Dame tanzt, sie als Trampel oder ähnliches zu bezeichnen geht überhaupt nicht.

Noch schlimmer aber, und dies scheint mir hier der Fall zu sein, wenn der Betreffende selbst ein bestenfalls mäßiger Tänzer ist.

Dann schiebt er nämlich seine eigene Unfähigkeit zu tanzen und klare Signale zu geben auf die Tanzpartnerin.

Leider kommt dies relativ häufig vor, wenn auch nicht so krass, wie im geschilderten Fall.

Mein Rat an alle Damen: Lasst Männer, die Euch so flegelhaft behandeln, einfach links liegen.

Es ist besser nicht zu tanzen, als mit irgendwelchen verhaltensgestörten Neurotikern mit maximal schlechten Manieren.

Wenn Ihr es irgendwie schafft, tut Euch zusammen, und sorgt dafür, dass keine Tänzerin in Eurer Milonga  mehr mit einem der Männer (Gott sei Dank ist das ja nicht das Gros der Tänzer) tanzt, die sich dermaßen unakzeptabel benehmen.

– Solange, bis diese deutlich ihr Verhalten ändern.

Vor allem aber, lasst Euch nicht verunsichern oder einschüchtern.

Wenn Euch jemand wirklich gute Ratschläge gibt, nehmt diese an und lernt daraus.

Unverschämtheiten von schlechten Tänzern aber braucht und solltet Ihr nicht hinnehmen.

Und jeder Tänzer, der seiner Tanzpartnerin gegenüber arrogant oder unverschämt ist, ist letztlich ein schlechter Tänzer, egal ob er viel oder wenig Tanzerfahrung hat, egal ob er technisch gut oder ziemlich besch…eiden tanzt.

In diesem Fall könnt Ihr diesen „Tanzpartner“ auch einfach während des Tanzes auf der Tanzfläche stehen lassen. Vielleicht lernt er ja daraus…

 

…wer der Elefant im Tangoporzellanladen ist.

 

Und nach all diesen erzürnten Worten hier noch etwas zum Schmunzeln.