Tangokurs für Anfänger, Sicher auf der Tanzfläche von Anfang an

Tangokurs für Anfänger, Sicher auf der Tanzfläche von Anfang an

Sicher auf der Tanzfläche von Anfang an. Tango Anfängerkurs mit Wolfgang und Annette

Sicher auf der Tanzfläche von Anfang an. Tango Anfängerkurs mit Wolfgang und Annette. 29. August bis 5. September 2015

Ihr spielt schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken, Tango zu lernen, aber Ihr traut Euch das nicht so recht zu. Wenn Ihr „richtigen“ Tangotänzern zuschaut, kommt Euch das alles unglaublich schwer vor, weit jenseits Eurer Möglichkeiten.

Eigentlich seid Ihr überzeugt davon, dass IHR das nicht könnt.

 

 

Schade, denn Tango tanzen ist in Wirklichkeit gar nicht so schwer.

Wenn Ihr Euch nicht damit stresst, komplizierte Schrittfolgen auswendig zu lernen, sondern Euch auf die wenigen, einfach zu erlernenden, wichtigen Grundlagen konzentriert, könnt Ihr Euch schnell mit Sicherheit und Selbstvertrauen auf jeder Tanzfläche bewegen.

Mit den Teilnehmern unserer Anfängerkurse gehen wir bereits am Abend des ersten Kurstages zu einer Milonga wo fast alle überrascht feststellen, dass sie wesentlich mehr können, als sie sich je zugetraut hätten.

(Ihr wisst noch nicht, was Milonga ist? Schaut hier nach: Was ist eigentlich Milonga

Auch viele derjenigen, die sich tänzerisch für völlig unbegabt hielten, werden da plötzlich zu begeisterten Tangotänzern, nachdem sie die erste Hemmschwelle überwinden haben.

Das Wissen und die tänzerischen „Werkzeuge“ um Euch sicher auf der Tanzfläche zu bewegen, erhaltet Ihr vom ersten Tag an in unseren Anfängerkursen.

Und wie ich bereits gesagt habe, Ihr braucht nur wenig, um mit dem Tango tanzen erfolgreich anfangen zu können.

Vor allem ist es weder sinnvoll noch notwendig, dass Ihr versucht, komplizierte Schrittfolgen auswendig zu lernen, die Ihr auf der Tanzfläche nie wirklich tanzen könnt, weil Ihr dafür schlichtweg so gut wie nie Platz habt.

Leider unterrichten noch viele Tangolehrer genau das: Komplizierte Schrittfolgen und Figuren, weil sie es selbst nicht anders gelernt haben und es deshalb nicht besser wissen.

Gerade in den Anfängerkursen wird beim Tango Argentino immer noch am meisten falsch gemacht.
Und das ist jammerschade, denn hier entscheidet sich ob Ihr nach kurzer Zeit frustriert aufhört, oder ob der Grundstein gelegt wird, damit Ihr wirklich schnell mit Spaß tanzen könnt.

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Anfängern die Grundlagen des Tango Argentino so zu vermitteln, dass sich jeder meiner Kursteilnehmer bereits nach kurzer Zeit sicher und mit Selbstvertrauen auf der Tanzfläche bewegen kann.

Hier der Termin für meinen Anfängerkurs in den Sommerferien 2015:
29. August bis 5. September,  Ihr wollt mehr wissen. Klickt hier Tangokurs für absolute Anfänger

Da es in diesem Kurs nur mehr wenige freie Plätze gibt, empfehle ich Euch, Euch schnellstmöglich anzumelden.

 

P.S. Ein Tangokurs im Urlaub hat für Euch den unschätzbaren Vorteil, dass Ihr Euch eine ganze Woche lang intensiv mit Tango tanzen beschäftigen könnt. Ihr habt tagsüber Kurs und könnt am Abend das Gelernte gleich ausführlich üben.

P.P.S. Im Urlaub habt Ihr ausreichend Zeit, und lernt in entspannter Atmosphäre schneller und intensiver, als bei einem Tangokurs zu Hause, wo Ihr vielleicht gerade einmal an einem Abend in der Woche zum Tangokurs geht und oft das Gelernte, bis zur nächsten Woche wieder vergessen habt.

 

Warum Ihr keine Schrittfolgen, auswendig lernen solltet, und warum der sogenannte Grundschritt mehr schadet als nützt, erfahrt Ihr in diesem Artikel: Vergesst den Grundschritt

Tango Anfängerkurs im Urlaub, 29. August bis 5. September 2015

Tango Anfängerkurs im Urlaub, 29. August bis 5. September 2015. Tango lernen in den Schulferien

Wenn Ihr schon lange Tango lernen wolltet, aber im Alltagsstreß nie richtig Zeit dafür hattet, ist dieser Kurs für Euch genau richtig.

Tango lernen im Urlaub bietet viele Vorteile, die ein Kurs, der wöchentlich einmal stattfindet, nicht bieten kann.

Mehr dazu erfahrt Ihr hier. Tango lernen im Urlaub, 8 klare Vorteile

Wenn Ihr die Vorteile nutzen wollt, die Euch ein Tangokurs im Urlaub bietet, solltet Ihr nicht zögern, sondern Euch gleich anmelden.

Oh, und falls Ihr unsicher seid, ob ein Tangourlaub in La Rogaia das Richtige für Euch ist, lest doch einfach was unsere Gäste sagen.

Über Tangourlaub in La Rogaia. Eine Zeit des wahren Glücks

Zum Einstimmen auf den Kurs könnt Ihr schon einmal diesen kleinen Erlebnisbericht eines Kursteilnehmers lesen. Anfängerglück, Geschichten aus dem Tangokurs

Außerdem könnten Euch noch diese beiden Artikel interessieren, wenn Ihr gerade überlegt, ob Ihr einen Tango Anfängerkurs machen sollt:

Warum beim Tangokurs gerade Anfänger die besten Lehrer brauchen

„Und dann sind wir frustriert sitzen geblieben“ – Die 5 größten Fehler, die Ihr bei einem Tangoanfängerkurs machen könnt, und wie Ihr diese vermeidet.

 

 

 

 

Tangokurs für Mittelstufe mit Beatrix und Michael, 23.Mai – 30.Mai 2015

Tangokurs für Mittelstufe mit Beatrix und Michael,  23.Mai – 30.Mai 2015

Tangokurs mit  Beatrix und Michael in der Villa La Rogaia, 23. - 30. Mai 2015

Tangokurs mit Beatrix und Michael in der Villa La Rogaia, 23. – 30. Mai 2015

Wenn Ihr noch kurzfristig einen Tangourlaub sucht, könnte Euch der Tangokurs mit Michael Young und Beatrix Satzinger interessieren.

Alles was Ihr zum Tangourlaub wissen müsst, findet Ihr, wenn Ihr hier unten klickt.

Tangokurs für Mittelstufe mit Beatrix und Michael, 23.Mai – 30.Mai 2015

Ich wollte an dieser Stelle aber noch etwas persönliches über die Beiden sagen.

Vor einem Jahr unterrichteten Beatrix und Michael zum ersten Mal in La Rogaia. Sie waren uns von vielen Tangotänzern wärmstens empfohlen worden.

Und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Sie sind wirklich, wie das auch auf ihrem Video von den Kursteilnehmern (auf Englisch) geschildert wird, äußerst herzlich und geduldig mit ihren Kursteilnehmern. Das heißt aber nicht, dass es ihnen egal ist, ob die Kursteilnehmer etwas lernen, wie manch andere Lehrer, die auch nett und freundlich sind, bei denen man aber nicht so arg viel lernt.

Beatrix und Michael legen sehr viel Wert auf Details der Bewegungen und der Haltung und haken auch immer wieder nach, wenn etwas nicht so funktioniert wie es sollte. Aber sie tun das mit so viel Freundlichkeit und feinem Humor, dass es für die Kursteilnehmer nie stressig wird.

Wenn Ihr Tangolehrer sucht, die viel Show machen, ist dieser Kurs nicht für Euch (obwohl sie das auch können). Wenn Ihr aber Lehrer sucht, die Euch helfen, Euch auf der Tanzfläche gefühlvoll im Einklang mit Eurem Tanzpartner zu bewegen, kann ich Beatrix und Michael hundertprozentig empfehlen.

Allerdings müsstet Ihr Euch schnell anmelden. Es gibt in diesem Kurs nur noch wenige Plätze. Tangokurs für Mittelstufe mit Beatrix und Michael, 23.Mai – 30.Mai 2015

 

 

Die Tanzfläche rammelvoll – Und jetzt?

Die Tanzfläche rammelvoll – Und jetzt?

 

Die Tanzfläche ist rammelvoll. – Wenn man plötzlich die Sardinen darum beneidet, wie viel Platz sie in ihrer Dose haben

In jedem meiner Tangokurse kommt immer wieder die gleiche Frage: Was mache ich, wenn die Tanzfläche wirklich voll ist?

Da kommt man sich ja vor, wie eine Ölsardine in der Dose. Wie soll man sich da noch bewegen können?

 

 

 

Diese Frage kommt nie von absoluten Anfängern, die waren so gut wie nie auf einer Milonga, sondern immer von Tangotänzern, die bereits einen oder mehrere Kurse gemacht und dabei vor allem Figuren gelernt haben.

Was sie leider nicht gelernt haben, ist, wie sie sich auf einer vollen Tanzfläche sicher und in Harmonie mit den anderen Paaren bewegen können.

 

Mal ganz ehrlich

  • Wie oft passiert es Euch, dass Ihr ohne recht zu wissen warum, in der Mitte der Tanzfläche landet, wo das Chaos am größten ist?
  • Wie oft passiert es Euch, dass Ihr plötzlich gegen die Tanzrichtung tanzt, ohne dass dies von Euch geplant war?
  • Wie oft passiert es Euch, dass Ihr gegen andere Tanzpaare rempelt oder von ihnen angerempelt werdet?
  • Wie oft passiert es Euch, dass Ihr auf der Tanzfläche frustriert dasteht, weil Ihr die Figur, die Ihr angefangen habt, nicht zu Ende tanzen könnt, und nicht wisst, was Ihr in diiesem Moment tun sollt?

Ich kann es nicht oft genug sagen: Reines Figuren lernen bringt Euch auf der Tanzfläche nicht weiter.

Was Ihr dagegen braucht, sind viel wichtigere Dinge: Das Hören der Musik, der Kontakt zum Tanzpartner, die Übersicht über die Tanzfläche, die Kontrolle darüber wohin Ihr Euch bewegt.

Auch wenn die Tanzfläche voll ist.

Eine Frage an alle Männer :

  • Gelingt es Euch immer und unter fast allen Umständen Eure Tanzpartnerin vor Remplern und hochfliegenden, stilettobewehrten Beinen  zu schützen?
  • Fühlt sich Eure Tanzpartnerin in Eurer Umarmung sicher und kann ganz entspannt tanzen?
  • Zaubert Ihr beim Tanzen dieses wunderbare, glückliche Lächeln auf das Gesicht Eurer Dame?

Natürlich gehört Ihr nicht selbst zu denen, die ihre Tanzpartnerin als Rammbock benutzen oder andere Paare durch wildes, unkontrolliertes Figurenrunterreißen verletzen, und sich dadurch den Zorn der anderen Tänzer zuziehen.

Ihr würdet Euch und Eure Tanzpartnerin nie in solch unliebsame, peinliche Situationen bringen, oder?

Falls Euch das aber doch öfters passieren sollte. Verzichtet darauf, so viele Figuren wie irgend möglich zu machen. Tanzt einfach, Schritt für Schritt.

Die Damen wollen keine Tänzer, die ihr ganzes Figurenrepertoire mehr oder weniger gut abspulen.

Die Damen wollen Tänzer, die einfach und schön zur Musik tanzen, ohne sie und sich selbst zu stressen.

 

 

 

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Mein kleiner Tangokurs: Help me Ronda! Der harmonische Tanzfluss aller Tänzer auf der Tanzfläche

Tango? Ein Lächeln aufs Gesicht der Dame zaubern

 

 

 

Tangovideo. Chicho Frumboli und Lucia Macer tanzen La Cumparsita. Die wahrscheinlich beste Interpretation des wohl berühmtesten Tangos.

Tangovideo. Chicho Frumboli und Lucia Macer tanzen La Cumparsita. Die wahrscheinlich beste Interpretation des wohl berühmtesten Tangos.

 

Vor ein paar Tagen schickte mir eine gute Tangofreundin aus München den Link zum Tangovideo mit Chicho und Lucia.

Ich kannte das Video schon und dachte, dass ich hier im Tangokurs Blog schon einen Post dazu gemacht hätte. Aber zu meinem Erstaunen fand ich – nichts. Warum ich über dieses Video nichts geschrieben habe, obwohl ich das schon seit Langem vorhatte, weiß ich auch nicht, aber das hole ich jetzt nach.

Chicho ist wohl einer der musikalischsten Tänzer die es gibt, und seine Art mit der Musik zu spielen ist für mich immer wieder Vorbild und Ansporn. Was er und Lucia aus der „Cumparsita“, dem Karnevalsmarsch, machen, muss jeder Tangotänzer gesehen haben.

Erfahrt mehr über die Entstehungsgeschichte von „La Cumparsita“. Klick hier!

Über Musikalität im Tango „Wer hat Angst vor der Musik?“ Klick hier!

Kondor, Jaguar und die große Tango Fauna, Meine Tango-Musikempfehlungen

Immer wieder werde ich von meinen Kursteilnehmern gefragt, welche Tango-CDs gut zum Üben sind.

Daher habe ich eine kleine Sammlung zusammengestellt mit unseren „Klassikern“, die wir selbst gerne hören und die wir oft bei unseren Kursen und bei den Tanzabenden in La Rogaia auflegen.

Mit den folgenden Tango Orchestern habt Ihr einen guten Grundstock an Tangomusik zum Üben.

Natürlich gibt es noch viel mehr zu entdecken,  aber da könnt Ihr Euch ja im Lauf der Zeit durcharbeiten.

 

 

Carlos di Sarli: Sehr elegant, klarer Rythmus aber auch mit längere Melodiepassagen ( -da schluchzen die Geigen), Betonung meist auf dem ersten und  dritten Taktschlag, nicht zu schnell, ideal für das Tanzen mit Pausen und Verzierungen mit dem Spielbein.

Als Auffrischung für meine Kursteilnehmer: Bei Di Sarli schwebt, gefühlt, der Kondor über die Anden.

Carlos Di Sarli: Las Grandes Orquestas Del Tango 2 CDs

 

 

 

 

Juan d´Arienzo : „El rey del compas“ (Der König des Rythmus), klarer, schneller, durchgängiger Rythmus, jeder Schlag wird fast gleichermaßen betont, ideal für das knackige Tanzen mit kurzen, schnellen Schritten (also ohne viel ausladendes Geschlenkere mit dem Spielbein) und das Spielen mit dem Rythmus (Verdoppeln)

Auch hier ein Ausflug in die lateinamerikanische Fauna. Während bei Di Sarli der Kondor über die Anden schwebt, passt meiner Meinung nach für D´ Arienzos Musik besser das Bild vom hungrigen Jaguar auf der Pirsch nach einem fetten Tapir (wer bei uns im Kurs war erinnert sich).

Juan D´Arienzo King of Rhythm

 

 

 

 

 

Anibal Troilo: Wohl der bekannteste Bandoneonspieler im Tango. Sein Bandoneon vererbte er an seinen Freund Astor Piazzola, den Begründer des Tango Nuevo.

Troilo gibt den Sängern seines Orchesters sehr viel Raum (im Gegensatz zu anderen Tangoorchestern). Das kann bei Tänzern die nicht wissen, was sie bei den Gesangspassagen tanzen sollen, manchmal ein wenig zu Unsicherheit führen.

Hier gilt: Der Sänger gehört zu den Melodieinstrumenten des Orchesters. Da mir kein traditioneller Tango bekannt ist, bei der der Sänger rappt (und auch kein moderner), tanzt man dazu alles, was man auch ansonsten beim melodiösen Teil eines Tangos tanzen würde, Pausen und/oder zirkuläre Bewegungen.

Über Troilo wird, obwohl sein Orchester für die Argentinier zu den vier großen Tango-Orchestern gehört (Troilo, Di Sarli, D´Arienzo, Pugliese), wie ich finde, bei uns erstaunlich wenig gesprochen.

Troilo Tangos sind mitunter sehr komplex und ähnlich wie die von Pugliese, auch nicht immer ganz einfach zu tanzen.

Man muss gut zuhören, die Pausen aushalten und sich auf die Musik einlassen, wird aber dann auch musikalisch reich belohnt.

Anibal Troilo: Grandes Exitos 2 CDs

Anibal Troilo: Amor y Tango

 

 

Osvaldo Pugliese; Der Dramatiker unter den Orchesterleitern, sehr klarer aber nicht zu schneller Rythmus, deutliche Pausen, ausgeprägter Unterschied zwischen vorwärtstreibenden und ruhigen Passagen.

Pugliese gilt als nicht ganz einfach zu tanzen, sagt einem aber sehr deutlich was man tun soll, wenn man sich einmal eingehört hat, sehr schön für das Gehen im Kreuzsystem.

Was das Tanzen zu Pugliese manchmal zur Herausforderung macht, ist, dass er uns manchmal, salopp gesagt, veräppelt.

Ein Beispiel: Nach einer ruhigen, melodiösen Passage in der man entweder Pause oder zirkuläre Bewegungen am Platz macht, kommen ein, zwei kräftige Taktschläge, die uns sagen „Jetzt geh los!“ Wenn wir das hören und weitergehen, wechselt das Orchester urplötzlich wieder zu einem melodischen Teil, ohne ausgeprägten Rhythmus, bei dem entschiedenes Gehen in der Tanzrichtung überhaupt nicht mehr passt.

Wenn man so will, ein Älabätsch-Moment, eine „Hast Du wirklich gedacht, ich mach´s Dir so einfach?“ musikalische Herausforderung.

Meistens ist das eine kurze Verzögerung, bevor die Tänzer dann von Puglieses Orchester wieder kräftigen Schritts in die Tanzrichtung weiter geschickt werden.

Kurz gesagt, bei Pugliese muss man genau zuhören, genauer noch als bei anderen Orchestern, deren Musik vorhersehbarer ist. Aber wenn man das tut, kann man eine Menge Spaß haben.

Auch hier gilt: Macht Euch das Tänzerleben einfach, denkt nicht so sehr darüber nach, welche vorgefertigten Figuren Ihr einbauen könnt, sondern achtet auf die Musik.

Osvaldo Pugliese 40 Grandes Exitos 2 CD

 

Francisco Canaro: Sehr gut tanzbar, klarer Rythmus, mittelschnell,

Canaro war in seiner Zeit einer der produktivsten Komponisten und hat sehr viel komponiert. Bei seinen Tangos gibt es daher auch viele, die nicht so aufregend sind (was aber gerade Anfängern oft zugute kommt, weil die sich leicht tanzen lassen).

Canaro Valses und Milongas gehören dagegen zu den Klassikern, die man auf fast jeder Milonga zu hören bekommt.

Francisco Canaro 40 Grandes Exitos 2 CDs

Francisco Canaro Bailando Tangos, Valses y Milongas

Francisco Canaro Valsecito Amigo

Francisco Canaro Milongueando con Canaro (ziemlich flott)

 

Alfredo de Angelis: Sehr gut tanzbar, klarer Rythmus, mittelschnell

Alfredo di Angelis: Adios Marinero

 

 Weitere Orchester, überwiegend Tango:

Angel D´Agostino: Yo soy de Parque Patricios

Angel Vargas: El Ruisenor del Tango

Elvino Vardaro: El Violin Mayor del Tango

Osvaldo Fresedo 40 Grandes Exitos 2 CDs

Miguel Calo EN FM Tango

Rodolfo Biagi, Grandes del Tango

Edgardo Donato

 

Überwiegend oder nur Valses und Milongas

Enrique Rodriguez Tangos, Valses Y Milongas

Valcesitos de Antes, Walzer (verschiedene Orchester)

Milongas..Pa’Sacarle Viruta (verschiedene Orchester)

Um der Überschrift mit der Tango Fauna gerecht zu werden, sind hier noch ein paar weitere Tangos, die im weitesten Sinne, Tiere zum Thema haben.

La palomita blanca, – Die weiße Taube

Tu perro pekines – Dein Pekinese

El monito – Der kleine Affe

Micifuz – Die (flauschige) Mieze

El Pollito – Das Huhn

Una iguana y tres monedas – Ein Leguan und drei Münzen

El torito – Der Stier

Und natürlich gibt es etliche Tangos über Pferde und Pferderennen und viele Allegorien die damit verbunden wurden..

Einer der berühmtesten Tangos dazu ist, Por una cabeza (frei übersetzt, „um eine Kopflänge“)

So, und jetzt wünsch ich Euch viel Spaß beim Tango tanzen… :-)

Anfängerglück, eine Geschichte aus dem Tangokurs

Hier ein paar Gedanken eines Kursteilnehmers. Ähnlichkeiten mit anderen lebenden Personen sind erfahrungsgemäß vorhanden. Vielleicht erkennt sich ja auch der eine oder andere von Euch wieder.

So hab ich mir das nicht vorgestellt!

Tango, das war für mich immer Vor-Vor-Wie-Ge- Schritt-Rück-Seit-Schluss. Den Rhythmus hab ich nie kapiert und bei Hochzeiten und anderen unvermeidlichen Feiern stehe ich immer da wie ein Holzklotz. Meine Frau versucht dann zu führen. Meist vergeblich. Es ist jedesmal fürchterlich peinlich.

Und jetzt stehe ich da, soll mich auf meine Achse konzentrieren, darauf achten, wo mein Gewicht ist, mit meiner Frau und Tanzpartnerin einen Dialog führen.

Sie ist überhaupt schuld daran, dass wir hier sind. Hat mir den Tangokurs zum Geburtstag geschenkt. Was bleibt einem da anderes übrig.

Tatsache ist: Ich tanze gern. Ich habe nur keine Begabung dafür.

Am Anfang der Stunde haben unsere Tanzlehrer uns im Kreis herumgehen lassen, allein, ohne Partner und haben den Takt mitgeklatscht. Ich muss zugeben, das hat funktioniert. Ist ja auch einfach genug. Gehen!

Jetzt stehen wir also voreinander. Ich verlagere mein Gewicht von einem Fuß auf den anderen, behutsam aber so deutlich, dass meine Frau es merkt.

Das ist neu – für uns beide. Keinen Grundschritt auswendig lernen, sondern spüren was der Partner macht, leise Signale geben und empfangen. Jetzt mache ich einen noch zögerlichen Schritt nach vorne, richtig auf den Takt, den unsere Tangolehrer immer noch mitklatschen.

Meine Frau macht den Schritt mit. Ich steige ihr nicht auf die Füße, ein Erfolgserlebnis. Jetzt noch ein Schritt und noch einer. Wieso klappt das auf einmal?

„Bitte gerade stehen! Nicht nach vorn beugen, sonst fühlen die Damen Euren Impuls nicht.“ Unsere Tanzlehrerin sagt es für alle, aber ich weiß, dass sie mich meint. – Oder?

Überhaupt, „Führen“ gibt es hier nicht. Wir sollen die Damen einladen, verführen. Sie sollen fühlen, was wir ihnen vorschlagen Und das während des ganzen Tanzes. Eine echte Herausforderung.

Ich merke, dass das Ganze anfängt mir Spaß zu machen. Ich muss mich nicht auf Schrittfolgen konzentrieren, nichts auswendig lernen. Auch meiner Frau scheint es zu gefallen. Immerhin zischt sie mir keine Anweisungen zu.

Hoppla, nun sind wir doch zusammengerumpelt. Einen Moment lang nicht aufgepasst. Wir schauen uns verdutzt an und dann müssen wir beide lachen. Ich merke schon, da gibt es noch viel zu tun. Aber ein Anfang ist gemacht.

Wenn Ihr auch Tango tanzen lernen wollt, und einen wirklich guten Anfängerkurs sucht, klickt hier

„Und dann sind wir frustriert sitzen geblieben“ – Die 5 größten Fehler, die Ihr bei einem Tangoanfängerkurs machen könnt, und wie Ihr diese vermeidet.

„Und dann sind wir frustriert sitzen geblieben“ – Die 5 größten Fehler, die Ihr bei einem Tangoanfängerkurs machen könnt, und wie Ihr diese vermeidet.

„Und dann sind wir frustriert sitzen geblieben“ Das höre ich viel zu oft von Tangoanfängern, die leidvoll feststellen mussten, dass das, was sie in ihrem Anfängerkurs gelernt haben, ihnen im wahren Leben auf der Tanzfläche überhaupt nicht weiterhilft.

Deshalb an dieser Stelle eine kleine Hilfestellung bei der Auswahl eines Kurses, gerade wenn Ihr noch am Anfang Eurer Tango Laufbahn steht.

Wollt Ihr 2015 eine Tangoreise machen? Villa La Rogaia bietet auch 2015 den passenden Tangokurs für Euch

Wollt Ihr 2015 eine Tangoreise machen? Villa La Rogaia bietet auch 2015 den passenden Tangokurs für Euch

Ihr sucht einen Tango Anfängerkurs? Dann solltet Ihr die Frage stellen, aus welchem Grund Ihr das tut. Wozu wollt Ihr Tango lernen?

Hier einige Antworten:

  1. Ihr liebt Tangomusik und wollt in netter Gesellschaft dazu tanzen.
  2. Ihr seid auf der Suche nach einem Partner und wollt Männer / Frauen kennen lernen (Gute Idee, Tango eignet sich bestens dafür.)
  3. Euer Mann / Freund würde gern mit Euch Tango tanzen lernen.
  4. Eure Frau / Freundin würde gern mit Euch Tango tanzen lernen.
  5. Ihr wollt gerne Profitänzer/In werden und auf die Bühne einer Tangoshow.

 

Mal ganz ehrlich: Punkt 5 ist bei den wenigsten Tangotänzern, die ich bisher kennen gelernt habe, die Motivation um argentinischen Tango tanzen zu lernen.

Bleiben noch Punkt 1 bis 4, meiner Erfahrung nach die mit Abstand häufigsten.

Und das heißt, Ihr wollt vor allem Spaß haben und Euch nicht stressen.

Das Gute dabei ist, dass dies beim Tango Argentino ohne weiteres möglich ist, wenn Ihr die größten und leider weit verbreiteten Fehler vermeidet, die Ihr bei einem Anfängerkurs (und bis weit in die Mittelstufe hinein) machen könnt.

Fehler Nummer 1: Ihr glaubt, dass Ihr gute Tangotänzer seid, wenn Ihr viele Figuren und Schrittfolgen auswendig kennt und diese jederzeit, koste es was es wolle, abspulen könnt.

Ein Fehler den ich selber gemacht habe, als ich anfing Tango zu tanzen.

Meine ersten Tangolehrer fragten uns während der Kurse immer wieder, ob wir noch an unserer Haltung oder Musikalität arbeiten, oder ob wir lieber eine neue Figur lernen wollten. Dumm wie wir damals waren, schrie dann aber fast immer die ganze Gruppe im Chor „Neue Figur!!!“

Und unsere Lehrer, die gerade angefangen hatten zu unterrichten und vielleicht noch etwas unsicher waren, zeigten uns dann noch mehr neue Figuren. Das konnten sie auch gut. Ich lernte eine Menge Figuren.

Das Dumme daran war, dass ich sie auf keiner Milonga tanzen konnte, weil ich so gut wie nie Platz dafür hatte.

Also, wenn Eure Tangolehrer mit Euch an den wichtigen Grundlagen, wie Haltung, Kontakt im Paar und Musikalität arbeiten wollen, seid ihnen dankbar dafür. Es zeigt nämlich, dass sie verstanden haben, worum es beim Tango wirklich geht.

Freut Euch, dass sie nicht zu denen gehören, die vom Tango nicht viel Ahnung haben und nichts Besseres wissen, als nur Figuren und Schrittfolgen einzupauken.

Fehler Nummer 2: Ihr glaubt, dass Tango tanzen anstrengend und harte Arbeit sein muss.

Ja, Tango tanzen kann anstrengend sein, wenn Ihr Euch das Tango tanzen schwer macht. Aber niemand zwingt Euch dazu.

Ihr könnt Euch das Leben leicht machen und Tango ganz einfach und entspannt tanzen. Das habt ganz allein Ihr selber in der Hand, bei der Wahl Eurer Tangolehrer und bei der Art und Weise wie Ihr tanzt.

Also tut Euch und allen mit denen Ihr tanzt, einen großen Gefallen und fallt nicht in die Figurenfalle.

Fehler Nummer 3: Ihr glaubt, dass Tangomusik schwer zu verstehen sei und Ihr als Europäer Tangomusik ohnehin nicht richtig hören könnt. Und viele argentinische Tangolehrer glauben letzteres leider auch.

Es stimmt wohl, dass kaum einer von Euch in der Goldenen Ära des Tango Tangomusik bereits mit der Muttermilch aufgesogen hat.

Aber die meisten heute lebenden Argentinier haben das auch nicht. Trotzdem gehen viele in Europa davon aus, das DIE den Tango im Blut haben müssen. Warum? Weiß ich nicht…

Aber eines weiß ich. Fast jeder kann lernen, Tangomusik zu hören und zumindest so weit zu verstehen, dass man/frau schön darauf tanzen kann. Und es ist gar nicht so schwer!

Man muss sich nur ein wenig Zeit nehmen um zuzuhören. Und natürlich braucht Ihr einen Tangolehrer, der Euch immer wieder nahe legt, das auch zu tun.

Fehler Nummer 4: Ihr haltet Euch für einen Einzelkämpfer im Dschungel der Tanzfläche: „Ich gegen die anderen.“ oder auch „Mein Partner/meine Partnerin und ich gegen die anderen.“

Am Anfang meiner Tangotänzerlaufbahn hatte ich immer wieder das Problem, dass ich meine auswendig gelernten Figuren nie zu Ende tanzen konnte, weil jemand im Weg stand. – Irgend so ein Pistenrowdy, der mir einfach frech in den Weg tanzte und mich blockierte. Klar, dass ich auf DEN auch keine Rücksicht mehr nahm.

Ich war natürlich NIE daran schuld. Ich versuchte nur, meine im Kurs gelernten Figuren zu tanzen.

Aber ich hatte natürlich in meinem Anfängerkurs auch nie gelernt, was man macht, wenn es auf der Tanzfläche mal ein bisschen voller wird.

Klar, unsere Tangolehrer hatten uns schon einige Verhaltensregeln für die Milonga mitgegeben.

Etwas, was offenbar nicht selbstverständlich ist. In vielen Tanzschulen scheinen die Lehrer von diesen Verhaltensregeln nichts zu wissen oder diese für überflüssig zu halten, wie ich zu meinem Erstaunen immer wieder höre.

Aber wir hatten nie geübt, wie man auf einer vollen Tanzfläche in Harmonie mit allen anderen Paaren tanzt. Wir waren viel zu sehr damit beschäftigt, immer schwierigere Figuren zu lernen, die wir mehr schlecht als recht beherrschten.

Vom Konzept der Ronda, der Runde aller Tänzer, dem harmonischen Miteinander auf der Tanzfläche, hatten wir überhaupt nichts gehört. In den Anfängen der Tango Argentino Renaissance Mitte der Neunziger Jahre in Deutschland wusste niemand um solche Feinheiten.

Leider gibt es aber auch heute noch etliche Tanzschulen, die davon nichts wissen, ihren Schülern deshalb nichts davon erzählen und damit dazu beitragen, dass ihr Tangoleben unnötig schwer und frustrierend wird.

Fehler Nummer 5: Ihr glaubt, dass Ihr Tango so tanzen müsst, wie Ihr das bei „Tango Passion“ oder anderen Tangoshows im Theater oder Fernsehen gesehen habt.

Das ist ein gewaltiges Missverständnis. Der Tango als sozialer Tanz, wie er traditionell in Buenos Aires getanzt wurde, hat mit den Tangoshows nichts zu tun.

Ich liebe gute Tangoshows, aber das Tanzen in der Milonga, in der Runde aller Tänzer, ist etwas völlig anderes als eine Show, die einer festen Choreographie folgt. Die Tänzer auf der Bühne sind Profis, mit langjähriger Tanzerfahrung, die Tag für Tag viele Stunden hart trainieren.

Als normale Menschen, die Tango tanzen als Hobby betreiben, könnt Ihr da nicht mithalten und braucht es auch nicht.

Auch die Profitänzer – und ich kenne viele – tanzen in der Milonga ganz anders als auf der Bühne.

Ein Tipp für alle Herren: Auch sehr gute Tänzerinnen tanzen gerne mit Anfängern, wenn diese nicht versuchen, ein Figurenprogramm abzuspulen, welches sie nicht wirklich beherrschen. Wenn Ihr also einfach schön und entspannt zur Musik geht, werdet Ihr sicher ein Lächeln aufs Gesicht der Dame zaubern.

Also, wenn Ihr einen Tango Anfängerkurs sucht, vielleicht in Verbindung mit einem Tangourlaub, wisst Ihr jetzt vielleicht ein bisschen besser, worauf Ihr Wert legen solltet.

 

 

 

 

 

Die afrikanischen Wurzeln des Tango

Die afrikanischen Wurzeln des Tango

Hier habe ich ein Video über die afrikanischen Wurzeln des Tango gefunden.

 Woher kommt der „argentinische“ Tango?

Obwohl es bei Tango Historikern durchaus unterschiedliche Meinungen darüber gibt, aus welchen Tänzen und Kulturen sich der Tango ursprünglich entwickelt hat, kann man doch sagen, dass der Tango starke afrikanische Einflüsse hatte. Viele von diesen sind aber, im Lauf der Zeit, verlorengegangen oder an europäische Musik und Hörgewohnheiten angepasst worden.

Im Video werden die afrikanischen Einflüsse kurz beschrieben.

 

 

 

Tango und der Gummi-Delphin

Tango und der Gummi-Delphin?

Ich erzähle zwar den Herren unter meinen Tangoschülern, und allen anderen die es hören wollen, immer wieder, dass sie die linke Hand nicht höher halten sollten, als die Schulterhöhe der Dame mit der sie gerade tanzen, abgesehen von irgendwelchen dramatischen Schlussposen. (mehr dazu unter „Höchststrafe für notorische Handhochhalter“, Link unten)

Vor einiger Zeit habe ich mich aber dabei ertappt, dass meine linke Hand immer wieder in die Höhe wandert.

Und zwar zum einen, wenn ich der Dame einen Richtungswechsel signalisiere, beispielsweise, wenn ich das Kreuz der Dame vorbereite, oder in der Molineta, wenn die Dame gegen den Uhrzeigersinn um mich läuft, und ich die Drehrichtung wieder ändern will.

Da geht mein Arm hoch, wie die Kelle des Polizisten bei der Verkehrskontrolle, und verstärkt noch, das bereits durch meinen Körper gegebene „Stop“ Signal.

Zum anderen immer dann, wenn ich nach einem oder mehreren Schritten wieder komplett in meiner Achse stehenbleibe, und den nächsten Schritt vorbereite.

Das hat mich zunächst etwas verwundert, bis mir klar wurde, dass dies ganz natürlich ist, weil ich sobald ich bewusst in meine Achse gehe, einatme und damit Spannung für den nächsten  Schritt aufbaue.

Wie die Flosse eines Aufblas-Delphins hebt sich in diesen Momenten mein linker Arm, zusammen mit dem ganzen Körper, leicht angespannt und bereit gleich loszugehen.

Wenn ich dann starte, atme ich wieder aus (oder besser, mein Körper macht das für mich, darüber brauch ich gar nicht nachzudenken), die Luft entweicht, mein Arm sinkt herunter wie der Flügel des Aufblas-Delphins sobald man den Stöpsel zieht, mein Körper entspannt sich und geht los.

Der Körper meiner Tanzpartnerin spürt dass, und macht mit. Das Schöne daran ist, keiner von uns braucht wirklich darüber nachzudenken.

Wenn Ihr dies bewusst und etwas betonter einsetzt, werdet Ihr feststellen, dass gute, gerade Haltung und  das Nutzen Eures Atems Euch helfen, Euren gesamten Tanz spannender und interessanter zu gestalten, ohne dass Ihr viel dafür arbeiten müsst.

Und falls Ihr trotz allem doch mal angespannt seid, versucht´s einfach mit einem Lächeln. Das hilft und entspannt.

 

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Warum Ihr beim Tango tanzen lachen solltet (oder zumindest lächeln)

Höchststrafe für notorische „Handhochhalter“