Von den Shtetlekh nach Buenos Aires – Juden im Tango

Von den Shtetlekh nach Buenos Aires – Juden im Tango

Buenos Aires 1914

Buenos Aires 1914

Hier ein kurzer Film von Patricia Müller über osteuropäische Juden, die um den zunehmenden Pogromen in Osteuropa zu entgehen, nach Buenos auswanderten, und dort den Tango entscheidend mitgeprägt haben.

Tango Argentino

Tango Argentino

P.S. Christine vielen Dank für den Tip.

 

 

 

Tango Buenos Aires – Dokumentarfilm

Tango Buenos Aires

Tango in Buenos Aires, ein Lebensgefühl

Tango in Buenos Aires, ein Lebensgefühl

Dieser deutsche Fernsehfilm von 1974, gibt einen kleinen Einblick in die damalige Tangoszene in Buenos Aires dargestellt besonders in der Musik von Astor Piazzolla und Eduardo Rovira, und zeigt den historischen Kontext in dem sie damals ihre zeitgenössische „Tango“ Musik komponierten.

buenos aires revolucion

Neuer Aufbruch. Juan Peron wird wieder zum Präsidenten gewählt.

Der Film spielt 1973, in einer Zeit des politischen Chaos aber auch neuer Freiheiten, die aber kurz darauf, mit der Machtergreifung der Militärs 1976, wieder massiv unterdrückt wurden.

 

 

 

Der erste Musikstück des Films ist der Tango „Malambeo“ von Osvaldo Ruggerio gespielt von Puglieses Orchester im Jahre 1961.

Floreal Ruiz

Floreal Ruiz

Im Film sieht man sieht unter anderem Floreal Ruiz mit Julia Plaza, Tania (Ehefrau von Discépolo), Carlos Gardel, Eduardo Rovira, Astor Piazzolla, Amelita Baltar.

 

Garlos Gardel

Garlos Gardel

 

 

 

 

Eduardo Rovira

Eduardo Rovira

 

 

 

Amelita Baltar

Amelita Baltar

 

Astor Piazzola

Astor Piazzola

 

 

 

 

 

Hier gehts zum Film

 

 

Luis Bianchi. Nicht „irgend ein Luis“

Luis Bianchi. Nicht „irgendein Luis“

Unter dem Titel: Nicht „irgend ein Luis“ hat Peter Mötteli in der neuesten Ausgabe der Tangodanza einen Artikel über die Tangotänzer und Tangolehrer Luis Bianchi und Daniela Pucci geschrieben.

Das Luis Bianchi viel mehr ist als nur „irgendein Luis“ und Daniela Pucci definitiv mehr als „irgendeine Daniela“ kann und will ich hier ausdrücklich und sehr gerne bestätigen.

Hier könnt Ihr noch mehr darüber erfahren, was die Beiden so besonders macht…

Peter Mötteli hat für die Tangodanza noch einen anderen Artikel über einen Workshop mit Dani und Luis in der Villa La Rogaia geschrieben.

Mehr darüber hier

 

Wie ich zum Tango Argentino kam

Wie ich zum Tango kam

Tangokurs Villa La Rogaia, Wolfgang Sandt, September 2013

Heute erfahrt Ihr, wie ich zum Tango Argentino kam

Ich werde immer wieder gefragt, wie ich eigentlich zum Tangotanzen kam.

Nun, eigentlich konnte ich mit Tango nie so viel anfangen.

Tango, – das war für mich zu jener Zeit Standard Tango. Ja, der Tango aus der Tanzschule: Vor, Vor, WIE-GE SCHRITT! Rück, Seit, Schluss.

Ehrlich gesagt, ich hab das nie richtig kapiert. Bei allen Gelegenheiten bei denen Tango gespielt wurde, Hochzeiten oder Tanzschulbälle beispielsweise, behalf ich mir mit einer Art von improvisiertem Foxtrott Schritt.

 

Ich tanzte also jahrelang Standard, Disco Fox, Rock´n Roll, alles Mögliche außer Tango.

Im Juli 1994 rief mich eine gute Freundin an, mit der ich einmal einen Standard Tanzkurs gemacht hatte, und erzählte mir, dass sie eine ganz andere Art von Tango gesehen hätte „Argentinischen Tango“ und dass der „wirklich ganz anders wäre, als der Tango in der Tanzschule, – überhaupt nicht zackig und mit vielen erotischen Fußverschlingungen“. „Ob ich Lust hätte, mir das einmal anschauen“.

Das ganze sollte im Hinterzimmer der Lothringer Bierhalle stattfinden, einer schon etwas in die Jahre gekommenen Kneipe im Münchner Künstlerviertel Haidhausen (Zumindest war es das damals noch).

Ich war neugierig, und wäre gerne hingegangen, aber dann fiel die Milonga (Damals wusste ich noch nicht, dass dies der Name für eine Tangotanzveranstaltung ist) von einem Tag auf den anderen aus, so dass ich nie dazu kam, dort Tango tanzen zu lernen.

Immerhin wusste ich aber jetzt schon mal, dass es noch eine andere Art von Tango gab.

Etwas später, kurz vor den Sommerferien, nahm ich an einer Rad Sternfahrt für bessere Radwege und mehr Grün in München teil.

Am Endpunkt dieser Fahrt im Stadtzentrum war neben mehreren Info- und Essensständen auch eine Bühne aufgebaut.

Natürlich gab es da eine Menge Reden, Vorträge, Musikgruppen aber ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mich an das Meiste nicht wirklich erinnere.

Was aber mein Leben komplett verändert hat, war der Auftritt eines
Tangopaares, Mariejo Reyes und Ralf Sartori.

Wolfgang Sandt, Tango

Kaum zu glauben, aber da habe ich doch tatsächlich noch ein Foto von Mariejos und Ralfs Auftritt gefunden. Also, das sind die Beiden, die schuld daran sind, dass ich Tango tanze…

Sie tanzten überhaupt nicht zackig, auch nicht mit viel Firlefanz, sondern sehr einfach, elegant, entspannt, ja intim.

Ich wusste sofort „Das will ich auch!“. Diese Art zu tanzen war für mich gemacht und sie hatte rein gar nichts zu tun, mit dem Tango den ich bis dahin gekannt hatte.

Nach dem Auftritt ging ich zu den Beiden und fragte, ob sie auch Tangounterricht geben würden.

Sie sagten mir, dass sie nach den Sommerferien mit Tangokursen anfangen wollten, und mir gerne Bescheid geben würden,wenn es soweit wäre.

Ich gab ihnen meine Telefonnummer.

Anfang September rief Mariejo bei mir an, und sagte mir wann und wo sie ihre ersten Tangokurs in München geben würden.

Und so begann meine Laufbahn als Tangotänzer.

Tango mit Mariejo und Ralf

Mariejo und Ralf arbeiten heute nicht mehr zusammen, unterrichten aber nach wie vor Tango. Hier zwei Links zu Mariejos und Ralfs Websites.

 

 

Tangovideos mit Dani und Luis, superlustig und saugut

Dani und Luis, superlustig und saugut

Tangoreisen La Rogaia, Tangourlaub 2014 mit Daniela Pucci und Luis Bianchi, Tangovideos mit Dani und Luis

Daniela Pucci und Luis Bianchi, – Tangotänzer und Lehrer der Spitzenklasse. Superlustig und saugut. Ach ja, und supernett sind sie auch noch…

Falls Ihr Daniela Pucci de Farias und Luis Bianchi noch nicht kennt, könnt Ihr hier vier ihrer Tangovideos sehen, – zwei Milongas, ein Tango von Carlos di Sarli und ein Stück von Chopin.

Lasst Euch das  nicht entgehen! Es lohnt sich.

Technisch und was Musikalität angeht sind die beiden absolut brillant. Aber was mir am meisten gefällt, wenn ich den Beiden zuschaue (Live oder im Video), sind ihre unglaubliche Präsenz und ihr umwerfendes komödiantisches Talent.

Egal ob bei ihrer „normalen“ oder bei ihrer „betrunkenen“ Milonga (Letztere weckt bei mir Erinnerungen an „Dinner for One“:-), ob bei einem Tango von Di Sarli oder bei ihrer Tango Nuevo Interpretation eines Chopin Stückes, – es ist immer ein Heidenspaß und ein Genuß, Dani und Luis beim Tanzen zu sehen.

Also schaut Euch die Videos an und schreibt unten einen Kommentar, was Ihr davon haltet.

Hier noch mal der Link zu den Videos

P.S. Auf der Seite gibt es noch mehr Infos zu Dani und Luis.  Die Videos sind direkt unter dem Text.

P. P. S. Und hier noch mehr zu Dani und Luis

Tangovideo mit Selva und Marcelo

Ich hatte Selva und Marcelo ja schon einmal im Tangokurs Blog kurz vorgestellt.

La Rogaia Tangoreisen und Tangourlaub 2014, Tangokurs mit Marcelo und Selva

La Rogaia Tangoreisen und Tangourlaub 2014, Tangokurs mit Marcelo Ramer und Selva Mastroti, einem der derzeit besten jungen Tangopaare und Tangolehrer.

Ich finde, dass sie derzeit zu den elegantesten und interessantesten Tangopaaren gehören.
Außerdem haben sie einen ausgezeichneten Ruf als Tangolehrer, was leider nicht bei allen Tänzern der Spitzenklasse selbstverständlich ist.
Aber macht Euch am Besten selber ein Bild davon, wie sie tanzen.
Hier könnt Ihr Selva und Marcelo auf YouTube sehen.
Dieses Jahr geben die Beiden in La Rogaia einen Tangokurs (4.10.2014 – 11.10.2014)

Mehr über Selva und Marcelo, ihren Unterricht und Tangourlaub in La Rogaia findet Ihr hier