Eine Frage an alle Tangotänzerinnen: Was erwartet Ihr von einem guten Tänzer?

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Eine Frage an alle Tangotänzerinnen: Was erwartet Ihr von einem guten Tänzer?

UNd was erwartest Du von einem guten Tangotänzer?

Und was erwartest Du von einem guten Tangotänzer?

Wenn ich mit Tangotänzerinnen spreche, habe ich oft den Eindruck, dass deren Erwartungen an ihre Tanzpartner ganz andere sind, als diese glauben.

Deshalb heute die Frage an alle Tangotänzerinnen:

Was erwartet Ihr Euch von einem guten Tangotänzer?

Was sollte ein Tangotänzer tun, oder nicht tun, damit Ihr Euch beim Tanzen wohlfühlt?

Welche Tangotänzer sind für Euch die Besten?

Ich bin schon gespannt auf Eure Antworten, und vielleicht sind es andere Männer auch…

 

Schreibt einfach in das Kommentarfeld Eure Meinung dazu.

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24 thoughts on “Eine Frage an alle Tangotänzerinnen: Was erwartet Ihr von einem guten Tänzer?

  1. Danke Wolfgang für diesen Austausch. Ich finde das eine wunderbare Idee. Auch wenn sich die Aussagen und Wünsche wiederholen werden: ich finde, man kann es gar nicht oft genug sagen. :-)

    Als Beginnerin habe ich schon einiges erlebt. Wunderschönes. Eindrucksvolles. Bleibendes. Aber auch leider Unschönes. Sehr selten zwar, aber nun ist unser Geist durch die evolutionäre Gesetzmäßigkeit leider so geschaffen, dass wir uns diese mehr verinnerlichen. Sie deshalb einfach zu vergessen, sehr schwer.

    Die vermeintlichen „super Tänzer“, die verbessern und geniale, selbstverliebte Schrittfolgen absolvieren, finde ich insgesamt langweilig. Ich habe mir vorgenommen nicht mehr mit ihnen zu tanzen. Sowieso nicht, wenn sie mich rüpelhaft belehren.

    Sich in einer Tanda dem anderen Tänzer so hinzugeben, zuzuhören und auf seine Führung zu antworten, bedarf immer Mut und großes Vertrauen damit es für beide Seiten schön wird.

    Wenn mir der Tänzer in einer behutsamen Umarmung seine eigene kleine Geschichte erzählt, dann wird es für mich spannend und erfüllend. Die Geschichte, seine ureigene, erzählt er mir mit seinen Füßen, seiner Führung, seiner Umarmung, seinem Takt und Rhythmusgefühl, seinen getanzten Pausen. Er malt sich mit mir in den Boden.

    Das mag jetzt sehr lyrisch und poetisch klingen – aber nichts anderes ist Tango für mich. Poesie.

    Ich mag Zeit bekommen, um mich auch ausdrücken zu können. Kleine Spielereien. Flirten mit den Füßen. Ich mag es während des Tanzens durch ein Lächeln eine Rückmeldung zu bekommen. Man spürt es auch wenn man sich nicht sieht Ich tanze gerne in enger Umarmung.
    Mag aber auch Platz bekommen, wenn es die Figur verlangt. Fehler gibt es nicht. Liebe Männer. Nur unklare Kommunikation! Das ist kein Weltuntergang. Nicht mal schlimm ist das. So sind Menschen eben. Auch Tango Menschen. :-)

    Entspannt euch also. Behaltet eure Haltung. Lasst nicht und niemals während der Tanda die Hand der Frau los und / oder schnalzt genervt mit der Zunge.

    Macht kein Gesichtskino wenn es nicht so verstanden wird, wie ihr es erzählen wollt. Macht einfach weiter. Bietet gerne eine Wiederholung an. Aber nicht ständig. Denn vielleicht hören wir mit Absicht nicht hin! Irgendwann ist der beste Witz ausgenudelt,die schönste Geschichte schal.

    Nämlich dann, wenn ich hintereinander gefühlt ungefähr 17 Ochos tanze für euch, weil ihr gerade eine Blockade habt und nicht wisst, welche Figur ihr führen könntet. Oder ihr unsaubere Volcadas führt, Ganchos oder Sacadas die ich nicht beantworten möchte. Vielleicht auch, weil ich es zu intim finde und noch keine Verbindung hergestellt ist, vielleicht auch deshalb, weil zu wenig Platz dafür ist, ihr euch nicht genug öffnet. Vielleicht weil ich es nicht verstanden habe.

    Schönes Gehen. Mit dem Rhythmus spielen. Das ist wunderbar.

    Hört bitte auf während der Tanda zu belehren und zu verbessern. Ihr könnt ja hinterher fragen, ob man sich zu einer gemeinsamen Praktika verabreden möchte.
    Da ist dann Zeit für diesen privaten „Sprachkurs“. Dann kann ich immer noch entscheiden, ob ich diese, Deine, Sprache lerne möchte!

    Eine sanfte Erinnerung an meinen zu angespannten Arm durch leises Nachfassen deiner Hand finde ich sehr rücksichtsvoll und nehme es gerne auf.

    Ich finde wir Frauen sollten da wählerischer sein. Klarer. Selbstbewusster.

    Wir nehmen so gerne Eure Führung an. Was für ein Geschenk ihr uns da macht, wenn ihr uns schön aussehen lässt. Und was für ein Geschenk wir euch machen, wenn die anderen Männer sehen, wie entspannt und lächelnd wir mit geschlossenen Augen mit euch tanzen.

    Das ist für mich Tango. Die getanzte Umarmung. Das Treffen der Mitte. Herz zu Herz.

  2. Hallo! Ein guter Tangotänzer ist voll Leidenschaft und bildet auf der Tanzfläche sichtbare und spürbare Harmonie mit dem Tanzpartner.So einen Tanzpartner suche ich.

  3. Der Partner sollte zum Dialog bereit sein.
    Wenn ich das Gefühl habe, dass er nur zeigt, wie toll er ist, und mich dabei als Puppe benutzt, spielt es keine Rolle wie toll er wirklich ist : -)
    Beim nächsten Mal ist er nicht der Tänzer, den ich auswähle.

    Ich will, dass mein Partner bei mir ist.
    Es können nur drei Schritte sein, die er macht, aber diese FÜR mich und MIT mir.

    Ich will gehört werden, die Gelegenheit haben, das zu sagen, was ich bei der Musik empfinde.

    Im Grunde ist es Respekt für mich, was ich in einem Partner suche.

    Nachdem der Respekt da ist, hätte ich gerne, dass der Partner mich überrascht, natürlich auf angenehme Weise : -)

    Das er mit der Melodie oder dem Rhythmus spielt, um dem Kuchen noch eine Kirsche aufzusetzen.

    Nur eines dieser Dinge ist genug für eine ganze Tanda. das ist es, was sie unvergesslich macht.

    Und natürlich erwarte ich, dass sich mein Partner an die Tango Etikette hält.
    Beginnend bei der Kleidung, bis zu dem Punkt an dem er mich nach der Tanda zu meinem Tisch zurückbringt.

  4. Lieber Wolfgang,

    Wenn auch spät, ich möchte auch gerne noch bei Deiner Umfrage mitmachen.

    Nun habe ich schon ein bisschen in den vorherigen Antworten gestöbert und vielleicht wird einiges eine Wiederholung sein …

    Was wünsche ich mir also von einem Tanzpartner oder einer Tanzpartnerin …
    Im Moment heißt das noch: Was wünsche ich mir von einem oder einer Führenden?

    Ich möchte wertschätzend per Mirada aufgefordert werden. Das erlaubt mir, den Blickkontakt nicht zu suchen, wenn ich nicht tanzen möchte und erspart es beiden, mit einer verbalen Absage leben zu müssen.

    Ich liebe „close embrace“ und möchte auch nur so tanzen, aber trotzdem darf eine enge Umarmung auch elastisch sein und Raum zum Atmen lassen.

    Manchmal tanze ich schön. Aber das ist für mich noch kein Tango. Tango erlebe ich, wenn es eine gute und schöne Verbindung zwischen mir und dem Partner gibt und wenn wir wahrscheinlich beide bei uns als Paar sind (ich weiß, tausendmal gelesen und gehört, aber trotzdem ist es so wichtig).

    Für mich heißt das, meine Aufmerksamkeit in unser und mein Inneres zu richten und alles abzuschalten, was mit Gedanken zur Wahrnehmung von außen zu tun haben könnte.

    … zum Beispiel Fragen wie „Wie sieht das gerade aus, was ich da tanze?“ und andere Gedanken auszuschalten … Und das wünsche ich mir auch von meinem Partner.

    Ich brauche keine großartigen Figuren um Tango zu fühlen: Bei einer schönen Umarmung, einigen kleinen feinen rhythmischen Spielereien könnte ich gegebenenfalls einfach auch nur „schön gehen“.
    Ich möchte mit der Musik spielen dürfen – dazu brauche ich Raum und Zeit und ein gutes Zuhören vom Führenden.

    Führen ist für mich, etwas vorschlagen.
    Manches mag ich annehmen, anderes nicht und manchmal verstehe ich vielleicht auch nicht gut genug … aber ich mag nicht belehrt werden.
    Manches mag ich vielleicht einfach nicht tanzen – auch beim 5. Vorschlag nicht.

    Und gemeinsam lachen, wenn etwas mal nicht so klappt wie gedacht, entspannt so sehr :-)

    Ich finde es schön, wenn ich weiß, wie mein Tanzpartner oder meine Tanzpartnerinnen heißen. Und ein paar wenige Sätze zwischen den Tänzen erleichtern mir immer die Kontaktaufnahme. Beim Tanzen mag ich grundsätzlich nicht reden.

    Und ich schätze es sehr, wenn ein durchgeschwitztes Hemd oder T-Shirt zwischendurch mal ausgetauscht wird. Eine sehr nette Geste finde ich es, wenn die Herren einen Fächer beim Tanzen einstecken haben und in den Tanzpausen sich und den Partnerinnen damit etwas Abkühlung verschaffen.

    Soweit ein paar Dinge (von sicher vielen mehr), die ich mir von TanzpartnerInnen wünsche, lieber Wolfgang.

    • Liebe Claudia,

      vielen Dank und entschuldige bitte, wenn ich jetzt erst antworte und Deinen Kommentar freischalte. Ich war ein paar Tage unterwegs ohne Internetzugang.

      Herzliche Grüße
      Wolfgang

  5. Hallo Wolfgang,

    wahrscheinlich ist das nichts Neues für dich, was ich dir über meine Erwartungen an meinen Tangopartner schreibe.

    Aber dennoch möchte ich

    – dass er mich schon im Beginn der Umarmung spüren lässt, dass er aufmerksam sein und darauf achten will, dass wir gleich zusammen etwas gestalten wollen

    – mir die Freiheit lässt, auf seine Impulse einzugehen und abwarten kann, dass ich in Ruhe reagieren und meine Verzierungen oder Wendungen einbauen kann

    – dass er Bereitschaft zeigt, mit mir zusammen die Musik zu interpretieren

    – dass er mir über die gesamte Zeit des gemeinsamen Tanzens zugewandt bleibt und nicht abdriftet in die wunderbare Welt der Selbstdarstellung, was ich von mir natürlich auch verlange

    – dass er mir vermittelt, dass ihm das Tanzen mit mir gefällt (wenn es denn so ist)

    – dass er mich weder belehrt noch verbale Verbesserungsvorschläge macht. Während des Tanzens kann jeder den Partner so akzeptieren, wie er ist und tanzt

    – dass er grundsätzlich die verbale Kommunikation auf Zeiten außerhalb des Tanzens verschiebt

    – dass er die Nähe der Körper ausschließlich für das Gelingen des gemeinsamen Tanzes einsetzt ( Steve: der gelungene Tanz ist ein Körper mit vier Beinen)

    – dass Körpernähe weder als Schraubstock noch als zu vermeiden verstanden wird. Dass heißt, ich will frei atmen können und meine notwendige Bewegungsfreiheit behalten, jedoch nicht am langen Arm verhungern

    – ich will natürlich nicht das notwendige Tanzinstrument sein, ohne das der Tango nun mal nicht möglich ist

    Was vergessen? Vielleicht. Alles schon hundertmal gehört? Bestimmt. Aber komisch, was alle wissen, wird noch nicht unbedingt von allen umgesetzt.

    Und eine Tanda ist eine Tanda und dauert nur wenige Minuten. Da ist der Flow tatsächlich selten … Und Perfektion ist im Tango nicht erwünscht. Also Wolfgang, frag ruhig nach, wenn etwas fehlt oder unklar ist. Das ist mir gerade so eingefallen zum Thema. Und außerdem denke ich mal so darüber nach, ob ich im Mai wieder nach La Rogaia zum Workshop mit Steve und Debbie fahren soll…

  6. Was erwartest Du als Tänzerin von Deinem Tangopartner?

    Zuerst entschied ich mich, nichts über dieses Thema zu schreiben, weil es sehr persönlich und subjektiv ist, und größere Diskussionen auslösen könnte.

    Aber Wolfgang bat mich persönlich das zu tun, und so änderte ich meine Meinung.
    Hier sind meine Gedanken dazu:

    Als ich Wolfgangs Facebook Post das erste Mal las, kamen mir die allgemeinen Dinge in den Sinn, wie Cabeceo, nette Umarmung, gute Achse, Musikalität, die Bereitschaft der Ronda zu folgen, eine passende technische Basis…
    all diese Dinge, nichts Besonderes.

    Dann wurde mir bewusst, dass es eine Reihe von Tänzern gibt, die all das definitiv beherrschen, und dass ich trotzdem nicht begeistert bin, mit ihnen zu tanzen.

    Ich fragte mich: Warum? Es gibt Tänzer, mit denen ich lieber tanze obwohl ihre tänzerischen Fähigkeiten und ihre Tanztechnik noch nicht so ausgereift sind. Meine übrigens auch nicht.
    Es ist immer ein weiter Weg um eine bessere „Milonguera“ zu werden.

    So, was erwarte ich – oder besser: Was erhoffe ich?
    Hier sind einige Punkte, die für mich persönlich wichtig sind, um den Tango genießen zu können.

    Die Verbindung
    Wenn ich mich entscheide, eine Einladung zum Tanzen anzunehmen, bin ich gewillt, für die nächsten 15 Minuten (Anmerkung: Die ungefähre Dauer einer Tanda, einer Tanzrunde) mit dieser Person eine vollständige Verbindung einzugehen. Das erwarte ich auch von meinem Tanzpartner. Sei Dir dessen bewusst, dass jemand zum (Tango)tanzen aufzufordern bedeutet, eine 15 minütige Beziehung anzubieten.

    Das bedeutet: Geh eine Verbindung mit der Musik UND mit mir ein. Es wird behauptet, dass Männer nicht mehr als eine Sache zur gleichen Zeit machen können, aber aus Erfahrung weiß ich, dass dies nicht stimmt.

    Hör auf die Musik und hör auf die Sprache meines Körpers. Antworte. Ich tue das auch. Ich versuche Deinen Körper zu lesen. Denk nicht darüber nach, wie Du aussiehst, oder wer Dich beim Tanzen beobachtet.
    Analysier nicht, warum bestimmte Schritte nicht funktionieren (dafür sind Tangokurse und Übungsabende da, nicht die Milonga).
    Grübele nicht darüber nach, ob oder ob nicht ich Dein Tanzniveau erreiche, oder Du meines.
    Hör auf zu denken und beginn zu fühlen. Die Frau in Deinem Arm wird das bemerken!

    Kommuniziere
    Sprich nicht während Du tanzt. Lass Deinen Körper sprechen. das ist genug.
    Aber – ja, stell einen netten verbalen Kontakt zwischen den einzelnen Liedern her. Du tanzt mit einer lebenden Person, nicht mit einem Roboter.

    Mach einen Scherz (Humor ist eine schöne Sache…), einen netten Kommentar, ein Kompliment, bring sie (Anmerkung: nach der Tanda) zu ihrem Platz zurück und Deine Milonguera wird glücklich sein.

    Falls Worte nicht so Deine Sache sind, sind ein freundliches Lächeln oder eine Umarmung auch in Ordnung. Sag Deiner Tanzpartnerin, wenn Du gern mit ihr getanzt hast. Vielleicht weiß sie es schon (Frauen sind gut darin, Körpersprache zu lesen…), aber es ist immer schön, wenn jemand seine Gefühle auch in Worten ausdrücken kann.

    Zusammenarbeit
    Versuch nicht Superman zu sein. Versuch nicht mit verrückten Schritten Eindruck zu schinden, tanz nicht für Dich selbst.
    Musikalität ist schön, aber sei Dir darüber bewusst, dass nicht nur Du mit der Musik spielen willst (auch wenn Du denkst, dass Du der tollste Tänzer im ganzen Raum bist).
    Vielleicht will auch Deine Tanzpartnerin an diesem Spiel teilhaben. Schließ sie nicht aus.

    Generell kann man sagen, dass es keinen großen Spaß macht, mit Menschen zu tanzen, die permanent die Aufmerksamkeit auf sich lenken wollen, mit Narzissten und “Superhelden”.
    Kämpfe an gegen Anfälle von Größenwahn. Für manche magst Du der perfekte Tanzpartner sein – für andere bist Du es nicht.

    Ein guter Tänzer zu sein, bedeutet nicht, dass Du Dich benehmen kannst wie ein egozentrisches, verwöhntes Kind.
    Mir macht es definitiv keinen Spaß mit solchen Leuten zu tanzen, unabhängig von ihren Fähigkeiten. Es könnte damit enden, dass Du die ganze Nacht auf dem VIP Sofa verbringst und auf Deine “Dancing Queen” wartest…

    Andererseits, falls Du ein Anfänger bist, anderen Leuten beim Tanzen zuschaust, und zum Schluss kommst, dass Du wie ein lächerliches, tanzendes Walross aussiehst. Füttere nicht Deine Minderwertigkeitskomplexe, versteck Dich nicht in einer Ecke und leide.

    Tänzerische Fähigkeiten sind nur ein Teil von dem was Dich zu einem angenehmen, gern gesehenen Teilnehmer bei einer Milonga macht.
    Wenn Du Dich wie die nette, mitfühlende, aufgeschlossene Person benimmst, die Du wahrscheinlich auch im Leben außerhalb der Milonga bist, werden die meisten Milongueras (gern) eine Tanda mit Dir tanzen

    Ich denke dass ich letztlich mehr über zwischenmenschliche Mechanismen als über tangospezifische Dinge geschrieben habe. Das tut mir leid, aber vielleicht hat sich dies so ergeben, weil Tango eine sehr enge Erfahrung zwischen zwei Menschen ist, nicht nur eine Frage von technischen Details.

    Zumindest erlebe ich das so und liebe genau das.

    Ein Dankeschön an Wolfgang dafür, dass er das Thema zur Sprache gebracht hat und versucht die Gedanken der Milongueras zu entziffern. Danke an all die schönen Tänzerinnen und Tänzer die ich auf meiner Tangoreise getroffen habe.

  7. Hallo Wolfgang,
    schön von Dir zu lesen.
    Ich antworte Dir sehr gerne, vielleicht kannst Du Deine Ergebnisse auch an uns weitergeben😘
    Was ich von meinem Tanzpartner erwarte: er sollte gepflegt sein, das heißt, nett angezogen, leichtes Parfüm.

    Beim Tanzen möchte ich KEINEN Unterricht, das heißt, keine Belehrung und auch nicht 5x in einen Schritt geführt werden, bis ich „es verstanden habe“, was er führen wollte.

    Humor ist auch schön, das heißt, Spaß und Leichtigkeit, Tanzen soll Spaß machen.

    Und was ich von Tänzern erwarte, mit denen ich NICHT tanze, weil sie mich gar nicht erst auffordern: tanzt auch mal mit Frauen, die älter als 35 sind und schaut euch mal nach Frauen um, die ihr nicht kennt und mit denen ihr „normalerweise“ nicht tanzen würdet.
    So, das wäre erstmal mein Beitrag😉 viele liebe Grüße…
    Christine

    • Bin ganz deiner Meinung..
      Möchte noch dazu sagen, dass für jede Frau unangenehm ist von einem durchgeschwitzten Tanguero aufgefordert werden.. Es wäre nett sein durchgeschwitztes Hemd (T-Shirt) zuerst durch ein trockenes zu ersetzen oder wenigstens eine Pause einzulegen👍.
      Mein Lob an diejenigen, die das doch machen!

      • Auf das Paar, weil ich der Meinung bin, dass gerade Tango nur dann „funktionieren “ kann, wenn sich das Paar für diesen Moment in der Umarmung finden kann.
        In dieser Zeit ist alles fühlbar. Die Musik,die Führung, der Takt, die Aufmerksamkeit und und…
        Da spielt es auch nicht wirklich eine Rolle auf welchem Level der Mann tanzt.
        Tanzt er auf weit höheren Level als die Lady spúrt er das, nimmt sie aber ein Stück weiter mit, als sie glaubt zu können. Oder aber, tanzt man mit einem Beginner, und die Umarmung ist schön, spielt es keine Rolle, weil es gerade deswegen ein wunderbares Tänzchen ist.

  8. Hallo Wolfgang,
    also ich erwarte nichts, aber ich freue mich wenn folgende Dinge dabei sind: Humor, Musikalität, Etwas Können und Sich mitteilen wollen, Maß, Lust, etwas Schönes zusammen zu tanzen, Verständnis und Entgegenkommen.

  9. Einfühlsame und deutliche Führung, je besser mein Tänzer führt, um so besser kann ich tanzen, träumen mit den Beinen!

  10. …..gegenseitiges, unkonventionelles aufeinander einlassen……Die Bereitschaft in Kontakt zu treten….unvoreingenommen……Die Bereitschaft mich mit mir und meinem Gegenüber auseinanderzusetzen….Das Geheimnis des Führen und Folgens ergründen und die damit zusammenhängende, daraus entstehende Freiheit der musikalischen, tänzerischen Improvisation und des sich gegenseitigen Freilassens in der Gewissheit sich genau deshalb nicht zu verlieren…..Tango eben!!!!….einfach echtes leben! !!!

  11. Ich erwarte, dass er mich gut führt. Und wenn das anfänglich nicht so gut klappt, die Höflichkeit und Freundlichkeit hat, den Fehler nicht nur bei mir zu suchen.

  12. Niemand ist perfekt – ich erst recht nicht, also erwarte ich von einem Tangotänzer nicht Perfektion. Aber ich versuche meinem Tanzpartner gegenüber offen zu sein, mich ihm zu öffnen und das wünsche ich mir auch von ihm. Dann fällt es auch leicht, über die kleinen Unsicherheiten und Missverständnisse gemeinsam zu lachen … , sich zusammen der Musik (das ist der oder die dritte im Bunde) hinzugeben

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